Präambel
Freiheit und freiwillige Bindung bestimmen das Leben des Deutschen Pfadfinderbundes
wie das einer jeden Gemeinschaft. Ihr Verhältnis zueinander ergibt im
bündischen Pfadfindertum eine Grundhaltung, die Form und Wesen des
Bundes bestimmt.
Der Deutsche Pfadfinderbund begreift sich als Bund aus Bünden.
Er gibt seinen Gruppen die Freiheit und stellt an sie die Forderung, ihr
Zusammenleben selbst zu gestalten. Der Bund ist den Gruppen und die Gruppen
sind dem Bund verpflichtet.
Für alle Gruppen ist verbindlich:
- Brüderlichkeit im Bund und das Bemühen um Verständnis
für den Mitmenschen, auch für den Andersdenkenden
- die kleine Gruppe als gewachsene Erlebnis- und Fahrtengemeinschaft, die
eine Urzelle des Bundes bildet und
- die Anerkennung der Bundesordnung mit Gesetz und Versprechen, Bundesständen
und Bundestracht.
Das Zusammenleben im Bund ist geprägt durch freundschaftliche Beziehung
zwischen Führer und Geführten. Es entspricht dem Wesen des Bundes,
daß in ihm Gehorsam auf Vertrauen und Zuneigung beruht. An die Führer
des Bundes und der Gruppen werden deshalb erhöhte Forderungen gestellt.
Sie sind zu vorbildhafter Lebensführung verpflichtet.
Wesenserklärung - Weg
und Ziel